Ja zur Direktverbindung Chur-Brambrüesch
Der Kanton Graubünden soll Bergbahnen auch unter dem Aspekt der Entlastung, vor allem vom Tourismus-Verkehr, mitdenken und -finanzieren. Geschickt geplant, können Bahnen Verkehrsflüsse umlenken. Ein gutes
Beispiel dafür ist die Urdenbahn. Der Bau der Bahn hat den Verkehr auf die Julierstrasse verlagert und entlastet
die Churer Innenstadt. Visionär gedacht kann eine Direktverbindung von Chur in die Skigebiete Lenzerheide/Arosa realisiert werden.
Eine solche Verbindung entschärft den motorisierten Individualverkehr auf der Malixerstrasse, der heute eine
der grössten Verkehrsbelastungen der Region ist. Für die Anwohnenden von Araschgen entstünde die Perspektive einer staufreien, verlässlichen Verbindung nach
Chur – auch nach einem sonnigen Skitag. In vernetzten Bahnlösungen steckt enormes verkehrs- und
raumplanerische Potenzial. Wir haben jetzt die Möglichkeit, die Grundsteine für eine langfristig und ganzheitlich gedachte
Brambrüeschbahn zu legen und diese als strategische Weichenstellung für kommende Generationen zu denken.